Die Linke-Landtagsabgeordnete Katharina König-Preuss hat einen Teil der offenen Schulden bei dem stellvertretenden Vorsitzenden der AfD-Fraktion, Stephan Brandner, nach wie vor nicht beglichen. Es geht dabei um einen Betrag von ca. 1.300 Euro. Brandner gewann im Jahre 2016 vor dem Thüringer Oberlandesgericht in zweiter Instanz ein Verfahren wegen vermeintlicher „verleumderischer Beleidigung“, das König-Preuss gegen ihn angestrengt hatte. In Folge dessen musste König-Preuss die Gerichts- und Rechtsanwaltskosten von Brandner, knapp 6.000 Euro, erstatten. Der Kostenfestsetzungsbescheid für den Betrag von ca. 1.300 Euro liegt seit Ende April 2017 vor, Zinsen laufen seit dem 10. Juni 2016. König-Preuss hätte also fast fünf Monate Zeit gehabt, ihre Schulden zu begleichen. Sie ist damit auch der Lüge überführt, hatte sie doch per Pressemitteilung der Linke-Fraktion behaupten lassen, sie hätte alle Schulden beglichen.
Dazu sagt Stephan Brandner, stellvertretender AfD-Fraktionsvorsitzender und Spitzenkandidat der AfD Thüringen für die Bundestagswahl:
„Es ist schon komisch, dass Frau König-Preuss nicht einmal durch Schaden klug wird, musste ich doch schon einmal ihre Diäten pfänden. Da sie nachweislich Lügen hat verbreiten lassen, nenne ich sie Lügen-König-Preuss. Mit ihrer Hinhaltetaktik schadet sie nur sich selbst. Ich bin zuversichtlich, das Geld durch die Pfändung in den nächsten Wochen zu erhalten. Einen Teil davon werde ich der Jungen Alternative und Opfern linksextremer Straftaten spenden.“