Die Hochschulen Thüringens schätzen ihren Investitionsbedarf für Bauprojekte auf einen hohen dreistelligen Millionenbetrag. Das Land plant für vorrangige Projekte jedoch nur etwa 300 Millionen Euro bis 2020 ein.

Dazu sagt Wiebke Muhsal, wissenschaftspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion:

„Die Landesregierung setzt die vollkommen falschen Prioritäten. Auf der einen Seite ist für sinnlose Projekte wie die Umbenennung des Studentenwerks in Studierendenwerk immer Geld vorhanden, auf der anderen Seite wird bei Ausgaben die für die Zukunft wichtig sind, auf die Verantwortung des Bundes verwiesen. Rot-Rot-Grün muss sich endlich von ihrer ideologisch geleiteten Politik verabschieden und sich an der Realität orientieren. Grundsätzlich ist das Geld in Hochschulen gut angelegt – wenn es denn für reale Verbesserungen ausgegeben würde und nicht für gesinnungspolitische Maßnahmen.“