„Seit Januar 2015 wird über die Einführung eines sogenannten Azubitickets debattiert, das allen Schülern und Auszubildenden ermöglichen soll, den öffentlichen Personennahverkehr deutlich kostengünstiger zu nutzen, als das jetzt der Fall ist – passiert ist aber seither schlicht gar nichts. Für uns ist diese Situation untragbar. Noch immer werden Auszubildende, die für ihre Fahrtkosten teilweise über 100 Euro im Monat aufbringen müssen, gegenüber Studenten, die kostengünstig für durchschnittlich 17 Euro im Semester ihr Semesterticket erwerben können, benachteiligt“, sagte Wiebke Muhsal, die bildungspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion.

Mit ihrem Antrag, der in das kommende Plenum eingebracht wird, fordert die AfD-Fraktion die Landesregierung auf, endlich ihre eigenen Beschlüsse umzusetzen, anstatt immer wieder nur leere Versprechungen zu machen. „Gerade vor dem Hintergrund, dass die Landesregierung plant, Berufsschulstandorte zu schließen, muss schnell eine Lösung gefunden werden. Die permanente Schlechterstellung von Auszubildenden muss aufhören. Wir müssen dafür sorgen, dass sich wieder mehr junge Menschen für eine Ausbildung entscheiden können und deswegen die Rahmenbedingungen verbessern. Eine kostengünstige Schüler- und Auszubildendenkarte leistet dazu einen wichtigen Beitrag“, so Muhsal.