Der stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Stephan Brandner, teilt die Kritik von AfD-Bundesvorstandsmitglied Georg Pazderski an der Bundeswehr. Dort gebe es alarmierende, undemokratische Entwicklungen. Als ein Beispiel dafür nannte Pazderski auch die Nichteinladung von Thüringer AfD-Landtagsabgeordneten zu feierlichen Gelöbnissen der Bundeswehr. In einem Gespräch wollte sich Brandner bei dem zuständigen Kommandeur erkundigen, warum die AfD nicht mehr eingeladen werde, obwohl dies bisher mehrfach der Fall gewesen war.

Dazu Brandner: „Der Brigadegeneral hat mir gegenüber am Telefon erklärt, dass auch weiterhin Vertreter der Thüringer Opposition zu den Gelöbnissen eingeladen werden –allerdings nur solche von der CDU. Er meinte, es stünde in seinem Ermessen, die AfD nicht mehr einzuladen. Auf meine Rückfrage, warum die Bundeswehr weiterhin Abgeordnete der Linksfraktion einlade, deren Unterstützer auch schon mal Bundeswehrfahrzeuge abfackeln, erklärte er, die Linken bewegten sich mit ihrer Kritik an der Bundeswehr im demokratischen Diskurs.“ Brandner weiter: „Der Bundeswehroffizier trägt mit seiner Politik gegen die AfD einen Spaltpilz in die Bundeswehr. Denn gerade dort hat die AfD in den unteren und mittleren Rängen erheblichen Zulauf und Zuspruch. Sein Verhalten ist jedenfalls weit vom dem strategischen Denken entfernt, das ich von einem General erwarte.“