Stephan Brandner, Geraer Landtagsabgeordneter der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD), begrüßt die Nachricht, dass die Studienakademie bald eine Hochschule sein wird. „Es gibt nur wenige Dinge, von denen eine Stadt langfristig so profitieren kann, wie von der Ansiedlung einer Hochschule“ meint Brandner. „Dass sich dabei die prognostizierte Zahl der Studenten zunächst nicht mit der in altehrwürdigen Universitätsstädten wie Jena oder Tübingen messen kann, wo jeweils um die zwanzigtausend junge Leute die Hörsäle bevölkern, muss dabei kein Nachteil sein. Klein, aber fein, hoch qualitativ und meinetwegen auch elitär, dass sollte den Studierwilligen in den Sinn kommen, wenn der Begriff ‚Hochschule Gera- Eisenach‘ fällt! Viel Platz also, statt vollgestopfter Vorlesungen. Ruhe zum Lernen, statt hippen Szenelebens und preiswerter Wohnraum statt Besenkammer für 800 Euro. Das heißt studieren in Gera!“ Der Abgeordnete brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass dieser erfreulich positive Ansatz von allen Verantwortlichen weiterverfolgt und das noch zarte Pflänzchen nach Kräften gehegt und gepflegt werde. „Und der ‚Kreis der Verantwortlichen‘ ist dabei durchaus größer zu ziehen als üblich!“ so Brandner zum Schluss. “Jeder, dem Gera am Herzen liegt, auch der so oft zitierte einfache Bürger, sollte das Projekt im Rahmen seiner Möglichkeiten unterstützen wo immer er kann! Ich tue das schon länger als Mitglied des Studentenfördervereins.“