Kundgebung in Gera am 30.10.2015

Brandner: „Alle friedlichen Bürger sind willkommen. Ich lade die Kirchen und die Oberbürgermeisterin herzlich ein!“

Stephan Brandner und Wiebke Muhsal, die beiden Kreissprecher der Partei „Alternative für Deutschland“ und Landtagsabgeordneten für Gera und Jena, teilen mit, dass am Freitag, dem 30. Oktober 2015 um 18.00 Uhr auf dem Marktplatz in Gera eine Kundgebung der AfD unter dem Motto „Mut zur Wahrheit“ stattfinden wird. Reden wird u. a. Dr. Harald Frank von der Geraer Bürgerschaft. Brandner dazu: „Viele Geraer fanden und finden die Veranstaltungen von ‚Wir lieben Gera‘ nicht hilfreich. Viele wollen auf diesen Veranstaltungen nicht mitlaufen und erklärten, dies nur wegen fehlender Alternativen zu tun. Dazu kam der häufig geäußerte Vorwurf, durch weiteres Zögern die Straße den Organisatoren der bisherigen Demonstrationen zu überlassen. Es gab viele Anfragen aus der Geraer Einwohnerschaft, etwas Besseres auf die Beine zu stellen. Diese Erwartungen waren letztlich so groß, dass wir uns als Kreisverband der AfD dem nicht mehr verschließen konnten. Wir haben uns die Entscheidung aber nicht leicht gemacht.“

Wichtig sei, so Muhsal, dass diese Kundgebung Mut macht, der Wahrheit zu dienen. „Unser Protest richtet sich gegen die Regierung, die die Flüchtlinge mit unlauteren Versprechungen ins Land gelockt hat.“ Dazu zählten die für das Desaster Verantwortlichen aus den Altparteien, den Medien und die wirtschaftlichen Profiteure. Brandner weiter: „Ich hoffe, dass sehr viele Bürger an dieser Kundgebung teilnehmen, auch um zu dokumentieren, dass sie mit extremistischem und radikalem Gedankengut von rechts und links nichts zu tun haben. Ich hoffe auch, dass die von mir eingeladene Oberbürgermeisterin und die Vertreter der christlichen Kirchen die Gelegenheit nutzen, vor und mit den Bürgern zu reden und ihre Sicht der Dinge darzulegen. Andere Parteien und Gruppierungen können nach vorheriger Anmeldung auch Gelegenheit zur Rede erhalten. Denn das Reden mit- statt übereinander ist allemal besser, als nur gegen etwas zu sein. Wir als AfD wollen zeigen, daß in Gera kein Platz für Extremisten und Gewalttäter jeder Couleur ist.“