Der MDR hat seit 2011 eine private Sicherheitsfirma damit beauftragt, die Korruptionsfälle im MDR und im Kinderkanal zu untersuchen. Die Sonderermittler haben nach Medienberichten bisher 6,63 Millionen Euro erhalten. Der Schaden durch den sogenannten Kika-Skandal belief sich allerdings nur auf ungefähr acht Millionen Euro. Dazu erklärte der medienpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Stephan Brandner:

„Der MDR hat in der Aufarbeitung des Kika-Skandals komplett versagt. Es ist schon peinlich genug, externe Ermittler beauftragen zu müssen, weil man offenbar den eigenen Leuten nicht traut. Der MDR hat rund 3.500 Mitarbeiter und schafft es nicht, den Kika-Korruptionsskandal selbst aufzuarbeiten. Es muss doch bei diesem enormen Apparat Mitarbeiter geben, denen man das zutraut und die dies im Rahmen ihres Arbeitsvertrags erledigen können. Die Verantwortlichen im MDR hätten jetzt nur noch eins tun müssen: Darauf zu achten, dass die Kosten nicht explodieren. Sollten die Zahlen stimmen, muss der MDR eingestehen, dass nicht einmal das klappt! Das würde wieder einmal zeigen, wie marode das System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist und wie mit den Zwangsgebühren der Bürger umgegangen wird. Wer ist eigentlich für diese Geldverschwendung verantwortlich? Wie kann man im Rahmen einer Aufklärung einen Millionenschaden noch nahezu verdoppeln? Ich bin gespannt, wer nun diesen Skandal aufklären soll: Wieder dieselbe private Sicherheitsfirma? Oder sollen neue Sonderermittler gegen die alten eingesetzt werden?“