Landtagsabgeordnete spricht in Maua zur Asylkrise: Stadt Jena setzt offenbar auf Überrumpelung

Am gestrigen Abend fand im Jenaer Ortsteil Maua eine Vortragsveranstaltung des AfD-Kreisverbandes Gera-Jena-Saale-Holzland mit der Jenaer Landtagsabgeordneten Wiebke Muhsal statt.
Muhsal freute sich über einen mit über 50 motivierten Besuchern gefüllten Saal und sprach zum Thema Asylchaos in Bund, Land und Kommune.

In Hinblick auf Thüringen und Jena erklärte sie: „Unsere Turnhallen werden geschlossen, wie in Göschwitz, Winzerla und bald auch in Lobeda. Das Schullandheim Stern wird ohne Informierung der Eltern der anwesenden Ferienkinder mit Asylbewerbern belegt. Das Bildungsministerium zieht Lehrer aus dem Unterricht für die Beschulung von Asylbewerbern ab. Das Geld für Klassenfahrten wird drastisch zusammengekürzt, um dieses Geld zur Finanzierung der Masseneinwanderung zu verwenden.“

„Diese Maßnahmen sind erst der Anfang zur Umgestaltung der Gesellschaft in eine Gesellschaft der Parallelgesellschaften. Und sie sind auch der Anfang der Zersetzung unseres Staates, denn viele derjenigen, die her kommen, kommen aus vollkommen anderen Kulturen und anderen Wertesystemen und sie sind nicht bereit, unser abendländisches Wertesystem und unser Grundgesetz zu akzeptieren“, sagte Muhsal und kritisierte die Stadt Jena weiter:
„Statt offensiv etwa über die mittlerweile 4 Containerstandorte, über gesundheitliche Risiken und die laut Frauenrat Thüringen auch in Jena vorhandene sexuelle Gewalt gegen Frauen in Asylbewerberunterkünften zu informieren, wird seitens der Staat offenbar auf Überrumpelung und Maulkörbe für Journalisten gesetzt.“

Bei der anschließenden Fragerunde und Diskussion zeigten sich die Bürger sehr engagiert. „Ich rechne mit einem weiteren Zuwachs der AfD, insbesondere auch bei den Mittwochs-Demonstrationen in Erfurt“, so Muhsal abschließend.
Zeitgleich zum Vortrag folgten in Erfurt über 5000 Menschen dem Aufruf des AfD-Landesverbandes zur Demonstration gegen die rot-rot-grüne Asylpolitik. Die Woche zuvor brachte die AfD bereits mehr als 1500 Menschen auf die Straße, welche den Rücktritt von Ministerpräsident Ramelow und Neuwahlen in Bund sowie in Thüringen forderten.