„Es ist schon erstaunlich, wie über die AfD und deren Positionen ohne ihr Zutun gesprochen und nun plötzlich über Harald Frank hergefallen wird“, wundert sich Stephan Brandner, Kreisvorsitzender und Geraer Landtagsabgeordneter der Partei Alternative für Deutschland (AfD). Harald Frank – Fraktionsvorsitzender der „Bürgerschaft Gera“ im Stadtrat – hatte sich in einem Zeitungsartikel am 12.09.2015 kritisch mit den derzeitigen Zuständen in der „Asylpolitik“ auseinandergesetzt. Brandner weiter: „Dass einem von einem versprengten Häuflein wie den völlig verzweifelten und realitätsfremden Grünen die Freundschaft aufgekündigt wird, ist eigentlich nicht weiter erwähnenswert. Für viel problematischer halte ich allerdings, dass Herrn Frank seine demokratische Gesinnung abgesprochen wird, weil er nicht irgendwelche Resolutionen unterschrieben und sich kritisch geäußert hat. Genau das Gegenteil ist doch der Fall: Demokratie ist, wenn nicht alle dasselbe unterschreiben und sagen“. Völlig konfus seien nach Brandner auch die abfälligen Äußerungen anderer Parteienvertreter zu angeblichen „AfD-Positionen“, die es gar nicht gebe. „Solche pauschalen und unqualifizierten Vorwürfe hören wir von den Staatsmedien und Altparteien sehr oft, aber noch nie konnte mir jemand konkret sagen, welche AfD-Position nun warum nicht hinnehmbar sein soll. Dies bestätigt meine Auffassung, dass es Politikern der Altparteien lediglich darum geht, die AfD und auch kritische Menschen zu diffamieren und damit davon abzulenken, dass die jahrelang geradezu kindlich betriebene Gutmenschenpolitik völlig gescheitert ist“, so Brandner abschließend.