Am 27.06.2015 jährt sich die Insolvenzantragsstellung der Stadtwerke Gera. Dazu Stephan Brandner, Geraer Landtagsabgeordneter der Partei Alternative für Deutschland (AfD) und Kreisvorsitzender der Partei:

Ein sehr trauriger Jahrestag für Gera und viel passiert ist im Rahmen des Insolvenzverfahrens bislang nicht. Zwar fahren Busse und Bahnen – wenn auch mit „ausgedünntem Takt“ – nach wie vor, gleichwohl habe ich bislang nichts von einer positiven Perspektive für unsere Verkehrsbetriebe gehört. Der Insolvenzverwalter wurstelt offenbar herum und hüllt sich in Schweigen. Konkretes ist von ihm nicht zu erfahren. Nahezu sämtliche Mitarbeiter der Stadtwerke AG sind entlassen. Viele Entlassungen gab es auch bei den Verkehrsbetrieben. In diesem Zusammenhang sollte nicht vergessen werden, dass die (ehemaligen) Stadtwerkemitarbeiter keine Schuld an dem Desaster trifft. Maßgeblich verantwortlich für die Insolvenz ist das von CDU, Linken, SPD und Grünen, also den Altparteien, in die Welt gesetzte und immer „verfeinerte“ und verschärfte Erneuerbare Energien Gesetz (EEG), das für den „Energiewendewahnsinn“, der sich auch in den überall wie Pilzen aus dem Boden schießenden Windrädern dokumentiert, verantwortlich ist. Ökonomisch und ökologisch ist dieses Gesetz völliger Unfug, es schadet den Menschen und der Wirtschaft und nutzt gar nichts! In diesem Zusammenhang mussten auf das moderne Kraftwerk der Stadtwerke erhebliche Abschreibungen vorgenommen werden, die dann zu der Überschuldung führten. Ich hoffe, dass die Hängepartie mit den Stadtwerken und den Verkehrsbetrieben nun bald zu Ende ist und es eine gute Perspektive für unser Gera und unsere Stadtwerke geben wird.