Stephan Brandner, Geraer Landtagsabgeordneter der Partei Alternative für Deutschland (AfD), ist gegen die unter anderem vom „Wirtschaftsweisen“ Bofinger angestoßene Debatte um die Abschaffung des Bargeldes. „Die in den letzten Tagen bekanntgewordenen Ideen von diesem steuerfinanzierten ‚Wirtschaftsweisen‘ waren wohl als Testballon gedacht, um mal zu schauen, wie die Öffentlichkeit so reagieren wird. Auf jeden Fall aber zeigen sie, wohin die Reise gehen soll“, so Brandner. Würde das Bargeld tatsächlich vollständig durch elektronischen Zahlungsverkehr ersetzt, so käme das einem „Chippen“ der Menschen gleich, in etwa so, wie man es von Haus- und Zootieren kenne. „Mit zwei Unterschieden allerdings“, so Brandner, nämlich, „dass wir unseren Chip – noch – nicht unter die Haut gespritzt bekämen wie Hund und Katz sondern in die Brieftasche, und dass die Masse der Informationen, die wir dann preisgeben müßten, ungleich größer und umfassender sein würde, als bei Bello und Waldi.“ Brandner meint, dass die von den Abschaffungsbefürwortern vorgebrachten Gründe, wie z. B. der Kampf gegen Schwarzarbeit und Kriminalität, lediglich Scheinargumente seien, um von den wahren Gründen, nämlich dem Wunsch nach totaler Überwachung und einfacher Enteignung, abzulenken. „Geld, das auf nur noch ‚elektronisch‘ auf der Bank liegt, im Falle des Bargeldverbotes also alles, lässt sich dem geplanten Negativzins nicht mehr entziehen. Und das heißt nichts anderes, als die Enteignung aller Ersparnisse, egal ob groß oder klein, ob für die Waschmaschine, das Alter oder die Yacht! Deshalb von mir dazu ein klares Nein!“