„Meine herzlichsten Glückwünsche an die neu gewählte Dezernentin Baumgartner aber auch an den Geraer Stadtrat, der durch diese Wahl gezeigt hat, dass er gute und weise Entscheidungen treffen kann“, so Stephan Brandner, Geraer Landtagsabgeordneter der Partei Alternative für Deutschland (AfD), zu der am Mittwochabend erfolgten Wahl der neuen Dezernentin für Bau und Umwelt. Aus seiner Sicht böten sich für Frau Baumgartner nun gute Möglichkeiten, ihre „Sicht von außen“ in Gera einzubringen und jenseits aller „Freundschaften, Abhängigkeiten und Verbindungen“ gute, allein stadtinteressengesteuerte Arbeit zu machen. Erleichtert zeigte sich Brandner aber auch darüber, dass die weitere Kandidatin, Hoffmann-Weber von den Grünen, nicht gewählt wurde. „Schadenfreude spielt dabei keine Rolle“, so Brandner, und weiter: „Es hätte aber ein fatales Bild auf Gera geworfen, wenn hier von einer ideologisch-sendungsbewußten Splitterpartei, nämlich den Grünen, die Bau- und Umweltpolitik bestimmt worden würde. Man mag sich gar nicht vorstellen, was dabei herausgekommen wäre, hätten der Grünen-Stadtrat Eugen Weber und seine Gattin zu Hause am Küchentisch, im Wohnzimmer oder wo sonst auch immer begonnen, so die Geschicke der Stadt zu lenken“. Dabei müsse man bedenken, dass die Grünen bei der letzten Kommunalwahl nur unwesentlich mehr Stimmen bekommen hätten als beispielsweise die NPD und nicht einmal zwei Prozent der Wahlberechtigten hinter sich bringen konnten. „Man muß feststellen, dass der Stadtrat durch seine gute Wahlentscheidung für Frau Baumgartner dazu beigetragen hat, dass Politik in Gera wieder ernstgenommen wird. Kompetenz und keine Vettern- oder Ehegattenwirtschaft, das muss die Devise sein“, so Brandner abschließend.