„Über Geras Zukunft wird doch hoffentlich nicht am heimischen Küchentisch entschieden?“
fragt Stephan Brandner, Landtagsabgeordneter der AfD und spielt damit auf diverse Vorgänge im Vorfeld der bevorstehenden Wahl eines neuen Baudezernenten an.
„Nachdem nun bekannt ist, dass Ramon Miller, bisheriger Chef dieses für Gera so wichtigen Postens, zwar seine Bewerbung eingereicht, in Wahrheit jedoch an einer weiteren Amtszeit kein wirkliches Interesse hat, steht nun vor allem Frau Hoffmann- Weber im Focus der Öffentlichkeit, derzeit Mitarbeiterin des Fachdienstes Bauvorhaben. Und dies hat ja wohl zweifelsohne, wie man so zu sagen pflegt, ein G´schmäckle!“
Womit Brandner auf die Tatsache anspielt, dass Daniela Hoffmann- Weber zugleich Ehefrau des Grünen- Stadtrates Eugen Weber ist und es somit natürlich nicht ausbleiben kann, dass nun hie und da das Wort Vetternwirtschaft auftaucht, „…mal hinter vorgehaltener Hand, immer häufiger auch ohne diese!“
Doch gegenseitige Gefälligkeiten auf höchstem Niveau, so Brandner weiter, ist nicht nur vor dem Hintergrund der katastrophalen Gesamtlage der Stadt Gera das Letzte, was die Bürger in ihrer Stadt dulden sollten.
„Gera schiebt gerade im Baubereich einen infolge der Finanzmisere gewaltigen Berg unerledigter Aufgaben vor sich her, der – wie und wann auch immer – auf seine Abarbeitung wartet. Und dafür braucht es in erster Linie Kreativität, Verantwortungsbewusstsein und Kompetenz! Beziehungen, egal welcher Art, haben keine Rolle zu spielen wenn es z.B. darum geht, die im ISEK formulierten Ideen umzusetzen, eine Lösung für das Wismut-Krankenhaus zu finden oder auch nur die dringendsten Probleme des stadteigenen Straßennetzes in den Griff zu bekommen!“