Höcke (AfD): Der Blödsinn von 1980 ist endlich zu korrigieren

Björn Höcke, Landessprecher der AfD Thüringen und Fraktionsvorsitzender seiner Partei im Erfurter Landtag, will diesen Blödsinn aus dem Jahr 1980 endlich abgeschafft wissen. Die Zeitumstellung habe weder damals noch heute einen Sinn. Im Gegenteil: „Die Anpassung des menschlichen Rhythmus hat sich als problematisch herausgestellt. Wie Experten immer wieder feststellen, haben besonders Menschen mit Schlafstörungen oder organischen Erkrankungen mit dieser Zeitumstel­lung große Schwierigkeiten“, sagte Höcke gestern in Erfurt.

Einrichtungen mit nächtlichem Bereitschaftsdienst (Krankenhäuser) – so Björn Höcke weiter – hät­ten mit dem Problem zu kämpfen, dass entweder der Dienst länger oder die Ruhezeit eine Stunde verkürzt sei und somit nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen genüge. Daher müssten häufig für die Tage der Zeitumstellung neue Dienstpläne erstellt werden, die dann natürlich zusätzliche Kosten verursachten.

Höcke fuhr fort, dass sich die Liste der Nachteile noch verlängern ließe: Bei den Öffentlichen Ver­kehrsmitteln wie Luftfahrt und Bahn, in der Wissenschaft durch die Verschiebung der Experimente, in der IT-Technik und in der Pharmaindustrie durch die gesetzlich vorgegebene lückenlose Dokumentation, mache die Zeitumstellung mehr Probleme als Sinnstiftung.

Im Übrigen habe man sogar in den USA festgestellt, dass durch die Zeitumstellung mehr Energie verbraucht als gespart werde. Höcke fordere daher von der jetzigen Regierung eine Bundesratsini­tiative mit der Zielsetzung, die Zeitumstellung einfach abzuschaffen.

Russland habe in dieser Frage schon richtungsweisend und vernünftig gehandelt. Dort gebe es bereits seit 2014 keine Zeitumstellung mehr. Dies werde in Russland von allen Beteiligten positiv empfunden, bemerkte der AFD-Chef abschließend.

 

Dr. E. Hinrichs

ALTERNATIVE FÜR DEUTSCHLAND

Pressesprecher des Landesvorstands der AfD Thüringen