Stephan Brandner, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender des Kreisverbandes der Partei Alternative für Deutschland (AfD), sieht die Meldungen über die Zukunft von KuK, MAK und Comma mit gemischten Gefühlen. War beim KuK noch im März/ April dieses Jahres die Rede von einem Sanierungsstau in Höhe von rund zwei Millionen Euro, so sollen es nun für den Erhalt knapp 320.000 Euro sein. Brauchte es damals noch 20 Beschäftigte, so soll diese Zahl nun halbiert und die freiwerdenden Personen u. a. im Comma eingesetzt werden. Hier werden nur die Kosten verschoben. Öffnungszeiten der Museen werden verkürzt, statt die Preise beim Eintritt verträglich anzuheben. Für den Erhalt des Theaters werden zeitgleich einige Millionen Euro bereitgestellt. „Auch hier sehe ich Spielraum, was die Eintrittspreise betrifft. Ein Großteil der Nutzer des Theaters könnte durchaus höhere Eintrittsgelder verschmerzen, wenn die Alternative schließen oder schrumpfen heißt“, so Brandner. Initiativen der Bürger, die sich für das KuK engagierten, würden nicht angenommen, sondern lediglich deren Zuarbeit zur Überarbeitung der Kosten genutzt. Außerdem teilte Brandner aus dem Landtag mit: „Trotz der ursprünglichen Wünsche und Bestrebungen der Altparteien gibt es nun nur noch zwei Landtagsvizepräsidenten. Die GRÜNEN wollten vier, die CDU sogar fünf. Dabei muß man wissen, dass jeder im Jahr (einschl. „Dienstwagenberechtigung“, Büro, Personal) etwa 100.000,00 Euro Auf fünf Jahre, also die Wahlperiode, gerechnet, wollten die Grünen also ca. eine Million Euro, die CDU sogar ca. eineinhalb Millionen Euro an Steuergeld für überflüssige, teure Versorgungspöstchen verschwenden. Wir waren von Anfang an dagegen und haben es nun auch geschafft, die Altparteien zu überzeugen. Nur die GRÜNEN nicht, die wollten nach wie vor einen der ihren ‚versorgen‘. In (seltener) Allianz stimmten nach entsprechenden Aufruf von uns, also der AfD, dann CDU, SPD und die Kommunisten, also die LINKE, gegen die Aufblähung. Das heißt, mit unseren etwa 10% der Abgeordneten haben wir 50% der Vizepräsidenten abgeschafft. Besser ging’s nicht! Übrigens: Auch uns hätte so ein Pöstchen „zugestanden“, wäre es zu der von den Altparteien gewünschten Aufblähung gekommen. Trotzdem waren wir dagegen: Sparen muß „oben“ anfangen, man kann nicht Wasser predigen und Wein trinken! So wollen und werden wir es handhaben“.

Stephan Brandner, MdL

(Sprecher = Vorsitzender)

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