„Unsere ja angeblich so demokratischen Gegner schrecken vor kaum etwas zurück. Auch in der vergangenen Nacht – also in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag – kam es zu massiven Angriffen auf unsere Wahlplakate, diesmal in Gera, die dutzendweise von Laternenmasten gerissen und auf die Straßen geworfen wurden. Nachdem bereits vor einigen Tagen mein Auto zerkratzt, Aufkleber abgerissen und Antifa-Zeug aufgeklebt worden war, drangen heute Nacht irgendwelche Chaoten auch in mein Privatgrundstück in Gera ein“, so Stephan Brandner, Kandidat der Partei Alternative für Deutschland (AfD) für einen Geraer Wahlkreis und Pressesprecher des Landesverbandes Thüringen. Unter anderem seien auf seinem Grundstück die Mülltonnen umgeworfen und deren Inhalt verstreut worden, nachdem dort zuvor seine zerstörten Wahlplakate hineingestopft worden waren. „Interessant“, so Brandner weiter, „das allein unsere Plakate abgerissen wurden. Am selben Mast angebrachte Plakate der politischen Konkurrenz blieben meist unbeschädigt, woraus ich nur schließen kann, dass der ein oder andere unserer politischen Mitbewerber tatsächlich Gewalt zumindest gegen Sachen gutheißt und ausübt“. So etwas sei keinesfalls Sache der AfD, die sich auch weiterhin darauf beschränke, die politische Auseinandersetzung im Rahmen von Diskussionen und dem Austausch von Argumenten zu suchen. Man hoffe, dass auch sämtliche politischen Gegner wieder zu demokratischen Verhaltensweisen zurückkehrten und nicht weiter auf Gewalt setzten. Brandner abschließend: „Zum Schmunzeln gab lediglich die Tatsache Anlaß, dass die Rabauken offenbar nicht in der Lage waren, eine ordnungsgemäße Trennung durchzuführen, steckten sie doch alles kunterbunt und wild durcheinander in die Restmüll- und Wertstofftonnen. Sie schaden also nicht nur uns, sondern auch noch der Umwelt“.

Erfurt, den 4. September 2014

Mit freundlichen Grüßen

Stephan Brandner