Auf fassungsloses Kopfschütteln stößt die Ankündigung der CDU, bei einem „Wahlsieg 1.000 neue Lehrer“ einstellen zu wollen. Nach Auffassung des Pressesprechers des Landesverbandes, Brandner, lässt sich nicht erklären, wie eine Partei, die seit etwa 25 Jahren in Thüringen regiere nun plötzlich alles anders und – freilich nur bei einem „Wahlsieg“ – 1.000 neue Lehrer einstellen will. „Es stellt sich schon die Frage, warum die CDU nicht eher auf diese glorreiche Idee kam“, fragt Brandner. Und weiter: „Dies ist nichts anderes als Dummenfang und eine ganz fiese Art von versuchtem Stimmenkauf“. Damit offenbare die CDU nichts anderes, als dass sie in den letzten Jahren auch in diesem Bereich das Notwendige verschlafen hat. Brandner: „Was sollen derart aufgeblasene Wahlkampfankündigungen? Wir haben es bei der CDU mit einer Altpartei zu tun, die in Regierungsverantwortung steht und die ohne großen Klamauk einfach Lehrer einstellen könnte. Offenbar setzt die CDU auch hier nur auf billige Wahlwerbung.“ Wahrnehmungsschwächen betreffend die Wirklichkeit offenbarte auch, dass die CDU allen Ernstes von einem Wahlsieg ausgehe, von dem sie – so Brandner – aber zur Zeit weiter entfernt sei, denn je. Schon jetzt das Kultusministerium für sich zu reklamieren zeige ebenfalls, dass es der CDU um nichts anderes ginge, als ihre Pfründe und lukrative Politikerstellen zu sichern. „Dies bestätigt unsere Auffassung, dass mit dieser CDU kein Staat mehr zu machen ist und eine Koalition ausscheidet“, so Brandner abschließend.