Es sei schon seltsam, wenn eine Partei, deren Wurzeln in den Mauermorden stecke, die Polizei unseres demokratischen Staates maßlos kritisiere und diffamiere. Nahtlos in dieses seltsame Gebaren füge sich auch die Aussage der Landtagsabgeordneten der Linken, König, ein, Richter seien „Schweine“. „Nicht verständlich ist, dass der auf seinen Wahlplakaten so staatsmännisch daherkommende Spitzenkandidat der Linken, Ramelow, sich zu all diesen Entgleisungen seiner Partei nicht klar äußert und vor allem davon nicht distanziert. Damit unterstreicht auch Ramelow ein sehr zweifelhaftes Staats- und Demokratieverständnis“, so Stephan Brandner, Pressesprecher des Landesverbandes der Partei Alternative für Deutschland (AfD). Die Linke tue so, als hätte sie den demokratischen Rechtsstaat erfunden. In Wirklichkeit seien viele ihrer Altmitglieder in die menschenverachtende Geschehnisse der DDR verstrickt, ihre Jugendorganisation prügele – nicht nur verbal – auf unsere Polizei ein. „Auch nur daran zu denken, eine solche Partei an der Regierung zu beteiligen oder sogar eine Regierung führen zu lassen, jagt einem kalte Schauer über den Rücken“, so Brandner weiter. Ähnlich verhalte es sich im Übrigen auch mit der Wirtschaftspolitik: Die Linke, die niemals in rechtlicher Hinsicht ihre SED-Wurzeln gekappt hätte, versuche den Eindruck zu erwecken, als könne sie ordentlich wirtschaften. „Das bekannte desaströse Ergebnis nach 40 Jahren DDR spricht aber ein ganz anderes Bild und da hatte die SED, die nur in die Linke umbenannt wurde, bekanntlich 40 Jahre die mehr als absolute Mehrheit. Jeder Wähler sollte sich daher kritisch fragen, wie glaubwürdig das Auftreten des Herrn Ramelow wirklich ist“, so Brandner abschließend.

Erfurt, den 31. August 2014

Mit freundlichen Grüßen,

Stephan Brandner