„Nach allem, was man so hört und liest, besteht ja beim Kultur- und Kongresszentrum ein erheblicher Sanierungsbedarf, der in die Millionen geht“, spricht Stephan Brandner, Vorsitzender des Kreisverbandes der Partei Alternative für Deutschland (AfD), ein Thema an, das den Gerschen „auf den Nägeln brennt“. „Gera hat aber“, so Brandner weiter, „wohl auch dafür kein Geld. Noch viele Jahre wird Gera keine solchen Leistungen erbringen können, was darauf zurückzuführen ist, dass Verwaltung und Stadtrat in den vergangenen Jahren mit vollen Händen Geld ausgegeben haben, das sie gar nicht hatten“, meint Brandner. Auch die AfD sei für ein „KuK“, allerdings sei dies wohl so, wie es zur Zeit da ist, nicht mehr finanzierbar. Prüfen solle man deshalb Folgendes: In einem bundesweiten Ideenwettbewerb solle die gesamte innerstädtische Fläche, also der Bereich, der heute mit dem KuK bebaut ist, der Platz davor und auch der Platz, auf dem die Plattenbauten abgerissen wurden, bekanntgemacht und dazu aufgefordert werden, Vorschläge zu machen. „Der Rahmen dafür könnte so aussehen, dass statt des maroden KuK ein neues, dem Stand der Technik entsprechendes und auch von der Größe her angepasstes, neu errichtet wird. Der Rest der Fläche sollte dann so beplant werden, dass die Geraer Altstadt, die zum Bau des jetzigen KuK „abgerissen“ wurde, wieder entsteht. „Das wäre zwar ein bisschen wie ‚Disneyland’, hat aber, so Brandner, „auch in Dresden ganz gut geklappt, ist doch dort im Bereich um die Frauenkirche so was gemacht worden. Wir meinen, dass dies alles auch privat finanziert werden kann, wenn man ernsthaft einen Investor sucht und findet“, so Brandner abschließend.