03.02.2013 „Sehr gute Aussichten für unseren Kreisverband“, sieht der Sprecher (Vorsitzende) des Kreisverbandes Gera-Jena-SHK der Partei Alternative für Deutschland (AFD), Stephan Brandner, nach der Aufstellung der Landesliste der Partei für die Landtagswahl in Thüringen am vergangenen Samstag in Arnstadt. „Ein bisschen mehr, als zur Bundestagswahl und unser Kreisverband wird drei Landtagsabgeordnete stellen, was ein sehr gutes Ergebnis auch für Gera ist und den Bürgern der Stadt sehr helfen wird“, so Brandner weiter. Nach Mitteilung des Kreisverbandes sind auf der Landesliste drei Personen aussichtsreich platziert, auf Platz 4 findet sich die 27-jährige Juristin Wiebke Muhsal aus Jena, auf Platz 6 der 47-jährige Rechtsanwalt und Kreissprecher Stephan Brandner aus Gera und auf Platz 7 Jörg Henke (53) aus Crossen. „Auch in Erfurt werden wir damit dann Gera und das Umland mit neuem Schwung vertreten“. Zwar sei seit vielen Jahren auch die derzeitige Landtagspräsidentin Diezel im Landtag und täte so, als ob dies für Gera sei, obwohl sie nicht einmal in Gera wohne, davon merke man aber in und für Gera so gut wie nichts, nähme sie doch überwiegend repräsentative Funktionen wahr und hielte sich aus der Tagespolitik heraus, so Brandner. Der nächste Schritt sei nun die Aufstellung der Direktkandidaten auch in Gera, wobei Brandner mitteilt, er sei gebeten worden, im Wahlkreis „Gera-Süd“ zu kandidieren. Für den Wahlkreis „Gera-Nord“ hätte man einen sehr interessanten Kandidaten gefunden. In Kürze würde dazu mehr mitgeteilt. „Der Parteitag war sehr turbulent, aber das ist natürlich auch ein Ausdruck von Demokratie“, so Brandner leicht kritisch zum Ablauf der Veranstaltung in Arnstadt, die am frühen Samstagvormittag begann und erst in den späten Abendstunden endete. „Es war aber auch ein ambitioniertes Programm, die Listenaufstellung, viele formelle Dinge und dann natürlich – ich will das nicht verschweigen – auch Querelen mit dem ein oder anderen“. Was aber dabei nicht vergessen werden dürfe ist, dass es basisdemokratisch zuging und nicht wie in anderen Parteien, in der die Mitglieder lediglich vom Führungspersonal vorgelegte Listen abnicken dürften. „Bei uns wurde vorher nichts  ausgekungelt, es gab Dutzende von Bewerbungen, über die wurde dann abgestimmt.“ Und das dauert halt. „Demokratie ist eben keine Einbahnstraße und kostet auch Zeit“, so Brandner abschließend.

 

Stephan Brandner