03.01.2014 „Mit Volldampf voraus“, so bringt der Sprecher des Kreisverbandes der Partei Alternative für Deutschland (AFD) die Pläne und Aussichten der Partei auf einen kurzen Nenner. „2014 wird ein wichtiges, vielleicht sogar das entscheidende Jahr für unsere neue Partei“, so Brandner weiter. Im Mai finden bekanntlich die für die AFD-Themen sehr wichtige Europa- und dann im Herbst die Landtagswahl statt. Man wolle versuchen, sich auch bei den Landtagswahlen flächendeckend zur Wahl zu stellen und thüringenweit Direktkandidaten zu benennen. Was die Kommunalwahlen, die zeitgleich mit der Europawahl im Mai stattfänden, angehe, hätte sich der Kreisverband noch nicht abschließend positioniert. Klar sei aber, dass in mehreren Gemeinden als AFD angetreten werde. Ob dies auch in Gera geschehe, so Brandner, sei noch offen, man befände sich in Gesprächen mit politischen Gruppen vor Ort. „Wir sind keine Antieuropapartei, wir sind für ein Europa, das sich im Rahmen dessen bewegt, was die Mitgliedstaaten einmal rechtsverbindlich und vertraglich vereinbart hatten. Wir sind allerdings gegen ein Europa, das permanent bestehende Verträge zu Lasten Deutschlands bricht. Frischen Wind“, so Brandner, „benötigt auch dringend der Freistaat Thüringen“. Seit Gründung des Freistaates regiere die CDU uns stelle durchgehend Ministerpräsidenten und Finanzminister. Dass der Freistaat auch deshalb zu einem Selbstbedienungsladen für aktive und ehemalige Politiker geworden sei, stehe fest. Eine vernünftige Alternative sei deshalb auch hier erforderlich. Auch sei die CDU für die extreme Verschuldung des Freistaates verantwortlich. Zu den ehemaligen Finanzministern gehörte ja die in das Amt der Landtagspräsidentin „geflüchtete“ Frau Diezel. „Unter den aufgetürmten Schulden leiden auch erheblich die Kommunen, insbesondere die Stadt Gera“, so Brandner abschließend.

 

Stephan Brandner

Sprecher des Kreisverbandes der AFD Gera, Jena, Saale-Holzland-Kreis